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Autor Thema: Antalya News  (Gelesen 4988 mal)
flachmann
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« Antwort #30 am: Oktober 04, 2007, 20:27:26 »

Uelzen.
Eine dramatische Wende im Fall Marco könnte dem 17-jährigen Schüler womöglich schon bald die Freiheit bringen: In einer Erklärung, die der AZ exklusiv vorliegt, bezichtigten gestern die beiden Uelzener Anwälte des Jungen den Rechtsbeistand des angeblichen Opfers Charlotte der Lüge. "Nach von uns eingeholten amtlichen Informationen war am 1. Oktober 2007 noch nicht einmal ein Termin vor dem zuständigen Oldham Magistrates Court für die Vernehmung der englischen Zeuginnen, insbesondere der angeblich Geschädigten, Charlotte, bestimmt worden", heißt es in dem Schreiben der Uelzener Rechtsanwälte Nikolaus Walther und Jürgen Schmidt, mit dem sie auch ihr Mandat niederlegen.

Und weiter: "Die Behauptung des türkischen Rechtsanwaltes von Charlotte, Ömer Aycan, anlässlich des letzten Haftprüfungstermins am 28. September 2007, dass diese bereits in Großbritannien amtlich vernommen worden sei, ist demnach ebenso falsch wie dessen Zitate aus dem angeblichen Vernehmungsprotokoll."

Marco sitzt seit April im türkischen Antalya in Untersuchungshaft, weil er in den Osterferien die 13-jährige Britin missbraucht haben soll. Er hatte die Vorwürfe stets bestritten. Die Türkei hatte im Rahmen eines Rechtshilfeabkommens die englische Justiz gebeten, das Mädchen zu dem Fall zu vernehmen. Weil diese Aussage nicht vorlag, hatte das türkische Gericht den Fall bereits vier Mal vertagt - zuletzt vergangenen Freitag. Einen Tag zuvor hatte Charlottes Anwalt Ömer Aycan überraschend erklärt, dass das Mädchen mittlerweile vernommen worden sei und Marco der Vergewaltigung beschuldigt habe. Charlotte habe bei der Vernehmung in England weitere Details des Abends geschildert.

"Da sich der Vortrag der anwaltlichen Vertretung von Charlotte erneut als unwahr erweist, wird es den türkischen Rechtsanwälten von Marco nunmehr hoffentlich gelingen, eine baldige Haftentlassung zu erreichen", erklärten Schmidt und Walter gestern weiter. "Unser Mandat ist beendet. Wir wünschen Marco und seiner Familie ein baldiges Ende dieses Albtraums und den türkischen Kollegen - ausschließlich diese können vor den zuständigen Gerichten auftreten und das Verfahren zu einem guten Ende führen - viel Erfolg!"

Hintergründe über die Niederlegung des Mandates gaben die beiden Uelzener Anwälte gestern nicht bekannt. Zwischen ihnen und dem Hannoveraner Anwalt Matthias Waldraff, der von den Eltern nachträglich ebenfalls engagiert worden war, hatte es nach AZ-Informationen in den vergangenen Wochen zusehends Spannungen gegeben.

Waldraff hatte am Montag Beschwerde gegen die Fortdauer von Marcos Untersuchungshaft eingelegt. Eine Entscheidung fällt eine andere Kammer des türkischen Gerichts wahrscheinlich nicht vor Freitag. Der Prozess gegen den Uelzener Schüler soll am 26. Oktober fortgesetzt werden.

Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen - 04.10.07
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flachmann
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« Antwort #31 am: Oktober 05, 2007, 01:20:25 »

Im Zweifel gegen den Anwalt

Marcos Verteidiger streiten öffentlich – die Familie feuert jetzt zwei von ihnen

Der Fall des in der Türkei inhaftierten Schülers Marco W. gerät zur Schlammschlacht seiner Anwälte. Zwei deutsche Verteidiger des Jungen wurden von der Familie Marcos gefeuert, wie ein dritter Anwalt, Matthias Waldraff, am Donnerstag sagte. Nach den Worten Waldraffs trennten sich Marcos Eltern von den beiden Juristen Jürgen Schmidt und Nikolaus Walther, weil sie die Interessen des Angeklagten nicht berücksichtigt hätten. Schmidt hatte zuvor dem türkischen Anwalt des mutmaßlichen Missbrauchsopfers Charlotte vorgeworfen, vor Gericht gelogen zu haben, bevor der Richter die Verlängerung der U-Haft für den 17-jährigen angeordnet habe. Charlottes Anwalt Ömer Aycan wies die Vorwürfe im Gespräch mit dem Tagesspiegel zurück.

Marco sitzt seit April im südtürkischen Antalya in Untersuchungshaft, weil er die 13-jährige Charlotte M. aus Manchester in einem Hotel sexuell missbraucht haben soll. Der Realschüler aus Niedersachsen weist die Vorwürfe zurück. Vergangene Woche hatte Charlottes Anwalt Aycan berichtet, das Mädchen habe in seiner in Großbritannien aufgenommenen Aussage zu Protokoll gegeben, es sei von Marco vergewaltigt worden. Möglicherweise trug das zur Entscheidung des Gerichts bei, die U-Haft für Marco zu verlängern.

Marcos bisheriger Anwalt Schmidt bezichtigte jetzt Aycan der Lüge. Das zuständige britische Gericht habe bestätigt, dass die Befragung noch nicht stattgefunden habe. Es gebe noch nicht einmal einen Termin dafür. Offenbar war aber diese öffentliche Erklärung Schmidts ein Grund dafür, dass er und sein Kollege Walther gefeuert wurden. Der verbliebene deutsche Anwalt Waldraff sagte, Schmidt habe die Information ohne vorherige Absprache veröffentlicht. „Aus taktisch-strategischen Erwägungen wollen wir das nicht in der Öffentlichkeit haben“, sagte Rechtsanwalt Waldraff. Die Gegenseite solle auf die Arbeit der Verteidigung keine Hinweise bekommen. „Es ist in hohem Maße bedauerlich, dass die Kollegen aus Uelzen die Interessen Marcos nicht berücksichtigen“, kritisierte Waldraff laut dpa.

Es sei bedauerlich, dass man sich zu dem Sachverhalt jetzt öffentlich äußern müsse, sagte Waldraff. Die Abgabe des Mandats sollte „eigentlich ganz leise“ vonstattengehen. Es gehe schließlich um das Schicksal von Marco und nicht um verletzte Eitelkeiten, fügte Waldraff mit Blick auf die umstrittene Erklärung der Uelzener Anwälte hinzu, aus der die Uelzener „Allgemeine Zeitung“ zitiert hatte.

Schmidt hatte gestern bestätigt, dass er kein Mandat mehr habe, verweigerte aber jeden weiteren Kommentar. Die Information, dass die Eltern Marcos ihm das Mandat entzogen haben, stammt von dem Anwalt Waldraff, der die Familie weiterhin vertritt.

In Antalya sagte Charlottes Anwalt Aycan, Charlotte habe sehr wohl eine Aussage gemacht. Das Mädchen sei an drei aufeinanderfolgenden Tagen – vom 27. bis zum 29. September – vernommen worden. Am 27. September, dem Tag vor der jüngsten Verhandlung im Fall Marco W. vor dem Schwurgericht Antalya, hatte Ömer den Vergewaltigungsvorwurf Charlottes publik gemacht. Die Aussagen des Mädchens seien nicht nur schriftlich, sondern auch per Video aufgenommen worden, sagte Aycan nun. Er werde alle Unterlagen und Videobänder dem Gericht überreichen. Der Prozess soll am 26. Oktober fortgesetzt werden.

Aycan warf den deutschen Anwälten vor, sie würden diese Anschuldigungen verbreiten, weil sie bemerkten, dass die Unterstützung für Marco in der deutschen Öffentlichkeit nachlasse. Zudem gebe selbst die Verteidigung in dem Fall inzwischen zu, dass ihr Mandant nicht unschuldig sei. „Deshalb werfen sie mit Dreck“, sagte Aycan.

Unterdessen bemüht sich Marcos türkischer Anwalt Mehmet Iplikcioglu in Antalya um eine vorzeitige Entlassung des deutschen Schülers aus der Untersuchungshaft. Iplikcioglu legte am Mittwoch bei einer anderen Kammer des Schwurgerichts in Antalya mit einem siebenseitigen Schreiben Einspruch gegen die Verlängerung der U-Haft ein. Nach seinen Worten ergeht die Entscheidung in solchen Fällen normalerweise innerhalb von drei Arbeitstagen. Wenn das Gericht seinem Antrag stattgebe, werde Marco umgehend auf freien Fuß gesetzt.


http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/;art1117,2393269
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flachmann
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« Antwort #32 am: Oktober 05, 2007, 23:11:56 »

Interview in der aktuellen Ausgabe der Prima-Türkei-Zeitung (Seite 7):


http://www.tuerkei-zeitung.de/res/07102007/pg_7.pdf
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oezdere35
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« Antwort #33 am: Oktober 07, 2007, 20:58:32 »

Fall Marco – jetzt schaltet sich die EU ein
Erweiterungskommissar Rehn dringt im Interview mit BamS auf schnelle Lösung


BILD am SONNTAG: Seit 25 Wochen sitzt der minderjährige Marco W. im Untersuchungsgefängnis von Antalya. Was erwarten Sie von den türkischen Behörden, Kommissar Rehn?

OLLI REHN: Ich bin mir bewusst, in welcher Lage sich Marco W. befindet. Ich habe gehört, dass die deutschen Behörden mit den türkischen Behörden an dem Fall arbeiten.

Ich hoffe, dass ohne Verzögerung eine gute Lösung gefunden wird.

Ankara wartet mit Spannung auf Ihren Türkei-Bericht. Ist das Land in diesem Jahr der Europäischen Union nähergekommen?

Unser Fortschrittsbericht, der noch in Arbeit ist, wird fair und ausgewogen ausfallen. Mit der demokratischen Wahl des neuen Präsidenten und des neuen Parlaments hat die Türkei ihre Verfassungskrise überwunden.

Die neue Regierung hat den EU-Beitritt und die Verfassungsreform ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt – mit dem Ziel, die Demokratie zu verbessern und individuelle Freiheiten auszudehnen.

Die Reformen sollten jetzt ohne zu zögern in vollem Umfang auf den Weg gebracht werden.

Glauben Sie, die Türkei wird jemals in der EU sein?

Das hängt von ihrer Fähigkeit ab, die Beitrittskriterien zu erfüllen. Im Beitrittsprozess kommt es auf Qualität an, nicht auf Geschwindigkeit.

Was erwarten Sie vom neuen Präsidenten Abdullah Gül?

Präsident Gül hat ein starkes Mandat erhalten. Er tritt für die EU-Mitgliedschaft und die demokratische und wirtschaftliche Umgestaltung seines Landes ein.

Ich erwarte, dass er den Transformationsprozess anführt und sicherstellt, dass grundlegende Freiheiten in allen Lebenslagen und in allen Winkeln der Türkei gelten.



http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/10/07/marco-tuerkei/einmischung-eu,geo=2621302.html
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Bernd_Se
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« Antwort #34 am: Oktober 23, 2007, 09:24:49 »

 22.10.07  19:55   
Links
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
Marcos Anwalt will bis zum Europäischen Gerichtshof gehen

Köln. AP/baz. Der Anwalt des seit über sechs Monaten in der Türkei inhaftierten Marco aus Niedersachsen will für seinen Mandanten bis zum Europäischen Gerichtshof gehen. In der ARD-Sendung «Menschen bei Maischberger» bezeichnete Anwalt Michael Nagel den Umgang des örtlichen Gerichts mit dem 17-Jährigen aus Uelzen am Montagabend als Justizskandal. Dagegen forderte der Familienanwalt des angeblich von dem Jungen missbrauchten Mädchens aus Grossbritannien eine hohe Haftstrafe für Marco.

Zur Begründung sagte der türkische Rechtsanwalt Ömer Aycan, der Untersuchungshäftling sei schuldig und müsse wegen Vergewaltigung der 13-jährigen Charlotte verurteilt worden. Dafür seien nach dort geltendem Recht 15 Jahre Haft möglich. Das Mädchen habe in Grossbritannien ausgesagt, und seine Familie wolle, dass Marco bestraft werde. Ein ärztliches Gutachten bestätige die Aussage, dass zwischen den beiden Verkehr stattgefunden habe. «Das sind Beweise», rief der türkische Anwalt aus, der deutschen Politikern vorwarf, die Türkei mit ihrer Einmischung in den Fall «wie eine Bananenrepublik» zu behandeln.



Keine Anklage in Deutschland nach den vorliegenden Ermittlungsergebnissen


Nagel betonte dagegen, der Gutachter habe das ärztliche Attest später relativiert und gesagt, er habe keinen Geschlechtsverkehr feststellen können. «Es konnte festgestellt werden, dass das Mädchen noch Jungfrau ist», sagte Marcos Anwalt laut Vorabmeldung der ARD. Daher gebe es keinen Tatverdacht der Vergewaltigung, und der Junge sei entlastet. In Deutschland wäre es nach den vorliegenden Ermittlungsergebnissen zu keiner Anklage gekommen. «Wir werden bis zum Europäischen Gerichtshof gehen, weil Menschenrechte verletzt worden sind», betonte Anwalt Nagel.

Marcos Vater Ralf Jahns berichtete in seinem ersten Fernsehinterview, dass sein Sohn wegen der vielen Monate Untersuchungshaft in der Türkei in schlechtem Zustand sei. «Der lange Zeitraum setzt ihm zu», fügte er hinzu. Marcos Vater hat nach eigenen Angaben Zweifel, ob sein Sohn in ein normales Leben zurückfinden könne. Der Junge habe nach der Verhaftung nur noch geweint, «und auch mir sind die Beine weg gebrochen», fügte Jahns hinzu und sagte: «Ich wünsche dem Gericht mehr Mut zur Menschlichkeit.» Marco habe nichts verbrochen und zu ihm gesagt, der sexuelle Kontakt sei im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt.

Die Verhandlung gegen den 17-Jährigen in der Türkei wird am Freitag fortgesetzt.

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flachmann
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« Antwort #35 am: November 18, 2007, 20:01:44 »

Mehrere Berichte über die DRV-Tagung in Belek (800 Teilnehmer) sind zu finden unter www.tourexpi.de.

Hier nur ein Auszug der Kommentare von verschiedenen Rednern:

...
Vural Öger: „Die Türkei muß an ihrem Image arbeiten“

Vural Öger zufolge muß die Türkei weiterhin an ihrem Image arbeiten. Es gehe nicht um die Qualität der Produkte, sondern darum, das Image des Landes zu verbessern. Die Reiseveranstalter seien keine Politiker, dennoch müßten sie versuchen, die Türkei ihren Angestellten und ihrer Umgebung näher zu bringen. Dazu könne man mit dem türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus sowie Touristikerverbänden aus der Türkei zusammenarbeiten.

Im weiteren Verlauf seines Diskussionsbeitrages strich Öger die Tatsache heraus, daß man in der Türkei zwar wunderbare Hotels angelegt, aber gleichzeitig nicht an eine ästhetische Entwicklung der Städte gedacht habe, die noch vor 30 Jahren wunderschön gewesen, nun aber mit Hochhäusern verbaut worden seien. Dazu fehle es an Einrichtungen in der Umgebung der Hotels, die Touristen anziehen könnten. Nun müßten Projekte für eine nachhaltige Tourismusentwicklung geschaffen werden.

Die Ägäis sollte der Meinung Vural Ögers zufolge als „Lifestyle“-Destination vermarktet werden, wobei Boutiquehotels im Vordergrund stehen müßten. Doch auch dort müsse es darum gehen, Städte und städtisches Leben zu fördern, um den Touristen auch außerhalb der Hotels ein attraktives Umfeld bieten zu können. Gleichzeitig sprach sich Vural Öger für einen verstärkten Ausbau der Wintersportmöglichkeiten in der Türkei aus.

Ahmet Barut: „In Belek muß es in Zukunft auch Lokale geben!“

Die Produkte der Türkei seien sehr gut, aber noch nicht ausreichend, betonte Ahmet Barut, der Vorsitzende der Türkischen Hoteliersföderation TÜROFED. Wolle man die Hotels zu angemessenen Preisen vermarkten können, müßten dazu noch die Grundbedingungen geschaffen werden. Man besitze tolle Hotels, doch finde ein Gast in Belek kein einziges Lokal außerhalb der Hotels, daß er zur Abwechslung besuchen könne. Deshalb gehe es jetzt nicht mehr darum, weitere Hotels zu schaffen, sondern vielmehr die Umgebung mit Attraktionen zu versehen.

Allen Beteiligten in der Türkei, so Barut, sei es klar, daß es gelte, eine Wiederholung der Fehler des Hauptkonkurrenten Spanien zu vermeiden. Dies sei nur durch eine Diversifizierung der Produkte in der Türkei möglich, deshalb müßten nun auch andere Regionen entwickelt werden, deren Produkte in den Vordergrund gestellt werden könnten. Sein Traum sei es, daß jeder Türkeibesucher mit einer Flasche türkischen Weins und türkischen Olivenöls in seine Heimat zurückkehre.

...
Temel Kotil: „Unser Image wird immer besser“

 

Temel Kotil, der Geschäftsführer von Turkish Airlines, stellte in seinem Diskussionsbeitrag die Erfolge der nationalen Airlines der Türkei in den Vordergrund, und unterstrich dabei, daß Turkish Airlines gerade durch die beginnende Partnerschaft mit dem Airlinesverbund Star Alliance keine Imageprobleme habe. Man arbeite nun auch z.B. flexibel mit Lufthansa zusammen, sagte Kotil, konkurriere aber im Hinblick auf Qualität und Preise mit der deutschen Airlines, und besitze da auch gute Chancen, sich zu profilieren.

 

Im weiteren Verlauf seines Beitrages stellte Kotil einige der neuen positiven Entwicklungen und auch PR-Aktionen seiner Airlines vor. So betonte er die Bedeutung der Winteruniversiade in Erzurum, die auch zu neuen Flugverbindungen zwischen der GUS und der Türkei führen wurde, wie auch die neue Bedeutung, die Regionen wie z.B. Nevşehir in Zentralanatolien im Gesundheitstourismus erhalten. Dazu werbe Turkish Airlines durch die Präsentation türkischer Speisen auf ihren Flügen für die Türkei.

Faruk Şen: „Die Türkei hat viele Stammgäste“

Prof. Dr. Faruk Şen vom Zentrum für Türkeiforschungen hob die hohe Zahl von Stammgästen der Türkei hervor. Er sei der Meinung, daß das Image der Türkei durchaus gut genug sei, was sich vor allem der Mundpropaganda der Türkeigäste verdanke. Immerhin ein Viertel aller 82 Millionen Deutschen habe bisher mindestens einmal Urlaub in der Türkei gemacht.

Anschließend kritisierte Faruk Şen das allgegenwärtige Verpflegungskonzept all inclusive und machte es dafür verantwortlich, daß die Urlaubsgäste wenig Anreiz dafür haben, das Land zu erkunden, beispielsweise das aufregende Nachtleben der südägäischen Stadt Bodrum. Deshalb gelte es nun, Alternativen zum Konzept Alles Inklusive zu erkunden.

************************
Direktlink: http://www.tourexpi.com/de-tr/news.html~nid=5018
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flachmann
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« Antwort #36 am: November 18, 2007, 20:06:29 »

Kommentar:
=========

Jede Menge hochrangiger Redner, die an dieser Tagung teilgenommen haben.
Allerdings auch eine Menge "Selbst-Beweihräucherung".
Wenn man die kritischen Ansätze jetzt noch umsetzen könnte in konstruktive Massnahmen, dann könnte in absehbarer Zeit (5 bis 10 Jahre) die Tourismusstruktur in der Türkei grundlegend verbessert werden.

In Belek soll es keine Restaurants geben, die die Touristen aus den Hotels locken würden.
Was für ein Quatsch, natürlich gibt es auch in dem künstlich angelegten Dorf nette Restaurants, aber die kämpfen um´s Überleben, da nicht genügend Umsatz generiert werden kann, um die hohen Pachten zahlen zu können.

Es scheitert momentan m.E. alles an dem AI Konzept der Hotels. Solange dieses Konzept nicht ein wenig heruntergeschraubt werden kann (z.B. nur noch 5 Tage Voll-Animation), haben die Gäste kein Interesse ihre Enklaven zu verlassen.
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« Antwort #37 am: Februar 18, 2008, 21:59:40 »

Fünf Österreicher bei Unfall in Türkei verletzt
17.02.2008 | 21:16 |   (APA)


Fünf Österreicher sind am Freitag bei einem Busunfall in der Türkei in der Nähe von Antalya verletzt worden. Diesbezügliche Berichte der "Kronenzeitung" und des "Kurier" bestätigte das Außenministerium. "Drei Personen wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt", sagte ein Sprecher auf Anfrage. Laut ÖAMTC sind alle Opfer ansprechbar. Am Montag soll der Heimtransport organisiert werden.

Bei der Auswahl einer Online-Partneragentur stehen Seriosität und Anonymität ganz oben. All dies garantiert diepresse.com/partnersuche und sorgt dadurch für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen. 
Das mit 34 Urlaubern - unter ihnen 30 Österreicher - besetzte Fahrzeug sei bei der Küstenstadt Kemer ins Schleudern geraten und umgestürzt, heißt es in dem "Krone"-Bericht. Zwei Wiener und drei Steirer wurden verletzt, laut ÖAMTC ein Wiener und ein steirisches Ehepaar schwerer. Nach "Kurier"-Angaben kamen auch "einige Deutsche" zu Schaden.

Die Eheleute aus Bad Mitterndorf in der Steiermark hatten - so die "Krone" - einen einwöchigen ermäßigten Türkei-Urlaub bei einem Gewinnspiel gewonnen. Sie befanden sich am Sonntag in einer Privatklinik in Kemer. Den Angaben des Außenministeriums zufolge handelte es sich bei dem Unglücksfahrzeug um einen Ausflugsautobus eines Hotels.

(APA)

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« Antwort #38 am: Februar 19, 2008, 17:56:41 »

18.02.2008 18:57

Nach Unfall in Türkei: Wiener in Heimat angekommen
 
Einer jener fünf Österreicher, die am Freitag bei einem Busunfall in der Türkei in der Nähe von Antalya verletzt worden sind, ist bereits am Montag heimgeholt worden. Er habe Schmerzen, klagte der 69-jährige Wiener nach der Landung des vom ARBÖ finanzierten Ambulanzjets. An das Unglück könne er sich nicht mehr erinnern, sagte der Patient vor Journalisten.

Ausschlaggebend für den Einsatz eines eigenen Jets sei die Schwere der Verletzungen des 69-jährigen Wiener gewesen, betonte Lydia Ninz vom ARBÖ. Der Patient wurde in das SMZ-Ost überstellt. Für weitere vier Verletzte ist ein Heimtransport laut ÖAMTC für Mittwoch geplant.

Der 69-Jährige hatte beim Unfall u. a. Brüche im Schulter- und Lendenbereich erlitten. "Wir hatten den Eindruck, dass die medizinische Versorgung unten in keiner Weise gegeben ist", so Ninz. Die Frau des Mannes war übrigens in Wien geblieben, weil sie vor dem Urlaub krank geworden war.

Weitere Österreicher sollen voraussichtlich am Mittwoch per Linienflug heimgeholt werden, wie Michael Tagunoff von der Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC berichtete. Österreichische Ärzte werden die Verletzten in den türkischen Krankenhäusern abholen und während des Flugs begleiten.

Unter den Mittwoch-Heimkehrern befindet sich ein steirisches Ehepaar: Der 58-jährige Mann soll in liegender, seine 54-jährige Frau in sitzender Position zurückgebracht werden, so Tagunoff. Auch die Tochter des Ehepaares - die beim Unfall zwar verletzt, mittlerweile das Spital aber wieder verlassen konnte - sowie deren unverletzt gebliebener Ehemann sollen mit im Flugzeug sitzen. Ein 70-jähriger Wiener soll ebenfalls per Linienflug heimgebracht werden. Seine Ehefrau konnte mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Quelle: APA
 
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« Antwort #39 am: November 10, 2008, 22:38:19 »

Wundert das jemanden ????

Türkei: Sittenpolizisten bei Sex mit Prostituierter erwischt

07.11.2008 | 10:06 |   (DiePresse.com)

In Antalya nahmen zwei Beamte der Sittenpolizei eine Prostituierte fest. Während der Nachtschicht boten sie ihr dann Geld für Sex. Was die Polizisten nicht wussten: Die Haftzelle wurde mit einer Kamera überwacht.

Zwei Beamte der Sittenpolizei in der türkischen Stadt Antalya sind von Kollegen beim Sex mit einer Prostituierten erwischt worden. Die beiden Polizisten hätten offenbar nicht gewusst, dass eine Haftzelle mit einer Kamera überwacht werde. Das berichteten türkische Zeitungen am Freitag. Sie hatten in einer Pension in der Touristenhochburg eine türkische Prostituierte in Gewahrsam genommen und ihr dann während der Nachtschicht Geld für Sex geboten. Die Polizisten wurden zunächst vom Dienst suspendiert. Gegen fünf weitere Beamte der Nachtschicht ermittelt ein Staatsanwalt.
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« Antwort #40 am: Februar 09, 2010, 11:30:34 »

Sturmtief in der Türkei sorgt für Überflutungen
zuletzt aktualisiert: 09.02.2010 - 02:30

Istanbul (afp). Eine Sturmfront sorgt im Westen der Türkei für Überschwemmungen, Erdrutsche und Verkehrsbehinderungen. In der Urlauberstadt Antalya im Süden des Landes seien schwere Regenfälle niedergegangen, berichtete die Online-Ausgabe der Zeitung "Sabah". Dort erwarteten Meteorologen Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Die Schulen in der Stadt blieben vorsorglich geschlossen. Bei Erdrutschen und Verkehrsunfällen wurden mindestens elf Menschen verletzt.
Quelle: Rheinische Post
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